Peoplefotografie

Modelshooting #1

Aufbauend auf eine Bildidee gilt es ein Shooting zu planen und dabei einige 
wichtige Fragen zu klären:
 

  1. Welches Model?
  2. Visagist?
  3. Location?
  4. Ausrüstung?

 

  1. Aller Anfang ist schwer: Es ist leichter ein Model finden, wenn man als Fotograf bereits einige herzeigbare Bilder hat. Aber auch ohne Referenzbilder kann man durchaus  im Verwandten/Freundeskreis, in sozialen Netzwerken (Facebook) oder sogar in Plattformen (model-kartei.de) suchen und fündig werden. Wichtig ist, dass das ins Auge gefasste Model zu der geplanten Bildidee passt. Nicht zu vergessen sind natürlich Outfits, Accessoires und Requisiten, die das Model selbst mitbringt oder der Fotograf besorgt.
  2. Make-up- und Hairstylisten können wahre Wunder wirken. Leider hat man diese Künstler nicht immer zur Hand oder verzichtet aus Kostengründen auf sie. Viele (weibliche) Models sind aber auch in der Lage, selbst ein gutes Make-up aufzulegen. In meinen Anfängen der Peoplefotografie habe ich bei meinen Models auf Make-up verzichtet. Nach einiger Zeit musste ich aber eingestehen, dass durch den Einsatz von Make-up die Bildwirkung entscheidend verbessert wurde. Aber Schminken ist natürlich kein MUSS, sondern eine Sache der persönlichen Einstellung und der geplanten Bildaussage!
  3. Neben dem geeigneten Model ist die Wahl einer passenden Location enorm wichtig. Ist diese gefunden, sollte man diese vor dem Shooting persönlich in Augenschein nehmen. Ist dies nicht möglich, da die Location für eine Besichtigung z. B. zu weit entfernt ist, können Bilder, Pläne, Landkarten und anderes Informationsmaterial, eventuell aus dem Internet, sehr hilfreich sein. Grundsätzlich gilt: je mehr Informationen man über die Location besitzt, desto besser kann man sich beim Shooting auf das eigentliche Fotografieren konzentrieren.
  4. Außer der Kamera und normalerweise 3 Objektiven (50 mm, 24-70 mm und 80-200 mm) habe ich meist 3 Systemblitze, die ich per Funk entfesselt auslösen kann, 1 Lampenstativ (für Systemblitze), 1 Ministativ (ähnlich Gorillapod), 1 Reflexschirm, Farbfolien für die Blitze, Funksender und -Empfänger, Neutraldichtefilter, Polfilter, den Modelvertrag (in 2-facher Ausfertigung) sowie Getränke (Mineralwasser, Softdrinks – kein Alkohol!) u.a. für Shootings outdoor oder on Location in meinen Taschen. Dass vor Beginn des Shootings die Akkus vollgeladen und die Speicherkarten leer und formatiert sind, versteht sich von selbst.

 

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